Feste und  Veranstaltungen

 

Nicht nur in der Sommersaison, sondern auch zu allen anderen Jahreszeiten, gibt es im Land des Piceno zahlreiche Feste und Höhepunkte, sowie einen reichhaltigen Veranstaltungskalender, der jedes Jahr Neues zu bieten hat. Die lokale Folklore feiert man auf  unzähligen„Sagren“, die mit gastronomischen Spezialitäten verwöhnen. Die Höhepunkte des Veranstaltungskalender sind ohne Zweifel die vielen  historischen Feste oder Wettkämpfe, die zum Teil vergangene Ereignisse  wiederaufleben lassen. So z. B. die „Giostra della Quintana“ in Ascoli Piceno, ein Wettstreit zwischen den Stadtvierteln (Mitte Juli und Anfang August); „Sponsalia“ in Acquaviva Picena (erste Augustwoche), die an die Verlobung und Hochzeit von Rinaldo di Brunforte erinnert, mit mittelalterlichen Spielen, Hochzeitsbankett und symbolischer Inbrandsetzung der mittelalterlichen Festung mittels eines Angriffsturms. In Castignano findet vom 16. bis 19. August die ebenfalls mittelalterlich inspirierte „Templaria“ statt, abendliche Veranstaltungen mit Theater, Musik, Tanz, religiösen und mittelalerliche Darstellungen, die an die Anwesenheit der Tempelritter in Castignano zur Zeit der Kreuzzüge erinnern. Auch weniger bedeutenden Feste der kleineren charakteristischen Städtchen und Dörfern der Region haben ihren einzigartigen Charme.

 

Die Region des Piceno präsentiert sich wie ein wunderschönes Freilichtmuseum, eine Landschaft, die seit dem 9. Jahrhundert v. Chr. von Menschenhand geprägt wurde. Im Laufe ihrer Geschichte hat sie Zeugnisse aus italienischer und römischer Zeit, dem Mittelalter, der Renaissance, dem Barock und dem Neoklassizismus angesammelt. Es gibt buchstäblich keinen noch so kleinen Ort, in dem nicht irgendein Kunstwerk oder bedeutendes Ausgrabungsstück zu sehen wäre. Auch wenn natürlich die kunsthistorische Hauptstadt der Provinz Ascoli Piceno ist, die in Travertin erbaute, antike  Hauptstadt der antiken Picener, dessen historischer Stadtkern ein Wunderwerk an Harmonie darstellt. Ihre  Blütezeit der Kunst erlebte sie mit Carlo Crivelli und Pietro Alamanno im 15. Jahrhundert und dem vielseitig begabten Cola dell’Amatrice im 16. Jahrhundert. Sehenswert sind der S. Emidio, dem Schutzpatron der Stadt gewidmete Dom, die Stadtpinakothek (mit über 400 ausgestellten Werken in 14 Sälen das größte Gemäldemuseum der Region Marken), das Archäologische Museum, das Bistumsmuseum, das Naturhistorische Museum, die Römische Brücke, das historische Theater Ventidio Basso, in dem hauptsächlich Konzerte und Opern gegeben werden. Die reizvolle Piazza del Popolo lädt als „Salon“ der Stadt zu einem gemütlichen Kaffee mit dem Anislikör „Anisetta” im historischen Caffè Meletti ein, dessen romantisches Jugendstilambiente schon immer Treffpunkt von Künstlern und Literaten war. Oder zu einer Kostprobe der berühmten Spezialität „Olive all’ascolana”, begleitet von einem Glas kühlen Weißwein „Falerio” im Caffè Lorenz, im Schatten des Palazzo dei Capitani und der Kirche S. Francesco.

 

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